Zusammenfassung der Spontandemo

30 Nov

Die Schumannstraße 2 wurde unter Schlagstockeinsätzen geräumt.

Anschließend formierte sich eine Spontandemonstration, die zum Hauptbahnhof zog, der kurzfristig abgeriegelt wurde. Über die Kaiserstraße zog die Demo weiter zur Hauptwache, die ebenfalls abgesperrt wurde. Auf dem Weg dorthin wurde die Polizei immer provokativer.  Bei diesem Video beispielsweise wird deutlich, dass sie eine Person zu Boden brachte und dort noch weiter traktierte: http://www.youtube.com/watch?v=CDKw6F30Fsc . (Dort kommt es auch gegen 0:30 zu einem Schlagstockeinsatz.)

Anschließend, so die Berichte, habe die Polizei wild um sich geprügelt. Zahlreiche Menschen wurden durch Schlagstockeinsätze verletzt, mindestens 2 Personen mussten medizinisch versorgt werden, eine davon im Krankenhaus. Gemeldete Verletzungen wie Gehirnerschütterungen und Schädelprellungen lassen den Schluss zu, dass die Polizei direkt auf die Köpfe der Betroffenen zielte.

In der B-Ebene wurden ca. 50 Leute eingekesselt. Eine verletzte Person wurde im abgesperrten KFC einzeln verhört. Sanitäter_innen, die ihr helfen wollten, wurden abgewiesen und weggeschubst.

Menschen erhielten Platzverweise für Schumannstr, Hauptwache und Kettenhofweg – abstruserweise insbesondere für das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI).

Betroffene von Repression und Polizeigewalt werden dringend gebeten, sich beim AK Recht zu melden: http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/

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